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Sonderausstellungen2019-01-11T08:32:18+00:00

Sonderausstellungen

Kindheit in der Nachkriegszeit

Fotos aus der Sammlung Michael Wahle, Hattersheim

18. Januar bis 3. März 2019 im Schlosspavillon

geöffnet Dienstag bis Sonntag 14.30 bis 17.00 Uhr

Zur Eröffnung am Freitag, den 18. Januar um 19.00 Uhr im Schlosspavillon laden wir herzlich ein!

40 Fotografien von Kindern, Zeitdokumente aus den Jahren 1945 bis 1955, zeigt das Schlossmuseum im Schlosspavillon begleitend zur eigenen Ausstellung „Dreißig Jahre – Alltag in Ismaning 1925 bis 1955“.

Die Geschichten der Nachkriegskinder sind vielfältig, eines aber verbindet sie: die Lebensbedingungen in der großen Not nach der totalen Niederlage des Deutschen Reiches. Diese Zeit war geprägt von ungeheuren Zerstörungen, gesellschaftlichen Umbrüchen und dem Kampf ums tägliche Überleben. Das Berührende liegt im Blick der Kinder, die immer nur Opfer, niemals aber Akteure ihrer Lebensbedingungen sein können. Dieser Blick wirft ein besonderes Schlaglicht auf die Nachkriegszeit.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Parallel zur neuen Ausstellung im Schlossmuseum weiterhin zu sehen:

Dreißig Jahre – Alltag in Ismaning 1925 bis 1955

In Zusammenarbeit mit dem Gemeindearchiv Ismaning

10. November 2018 bis 3. März 2019

geöffnet Dienstag bis Sonntag 14.30 bis 17.00 Uhr

Die Frage nach den Ursachen des Nationalsozialismus stellt sich nicht nur im Zusammenhang mit der „großen“ Politik. Auch im Kleinen, für Dörfer wie Ismaning, lassen sich die Folgen der Machtergreifung, von Gleichschaltung und Gewaltherrschaft erkennen. Im Gemeindearchiv finden sich Dokumente, die belegen, wie massiv die NS-Ideologie und ihr straff organisiertes System in den Alltag der Menschen, in die Organisation von Gemeindeverwaltung und Vereinen eingriff. Zwar blieb der Ort weitgehend von direkten Kriegseinwirkungen verschont, aber fast jede Familie hatte gefallene Soldaten zu beklagen. Der Bewältigung von Kriegsende und Nachkriegszeit, der Aufnahme von Flüchtlingen und Vertriebenen musste sich auch Ismaning stellen. Die Ausstellung verfolgt den Weg Ismanings über einen Zeitraum von gut dreißig Jahren, vom Scheitern der Weimarer Republik bis zum Beginn des Wirtschaftswunders. Sie möchte damit einen neuen Anstoß geben zur Diskussion um „das Erinnern“.

Führung zur Ausstellung, Leitung Dr. Christine Heinz:

Sonntag 20. Januar, 15.00 Uhr
Sonntag 24. Februar 15.00 Uhr

Führungsgebühr pro Person: 2,00 € (zzgl. Eintritt), mit Jahreskarte frei